Lernen mit Rücksicht und Vorsicht

Regelunterricht unter Pandemiebedigungen ab dem 9. Juni 2021

Das Landratsamt Esslingen hat festgestellt, dass die 7-Tage-Inzidenz von mehr als 50 Neuinfektionen seit mehr als 5 Tagen in Folge unterschritten wurde.

Unterhalb einer Inzidenz von 50 kehren die Schulen zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurück. Um den Übergang vom Wechselunterricht zum Präsenzunterricht erfolgreich vollziehen zu können, und geordnet zu gestalten sowie abschließende Dinge zu klären werden wir ab Mittwoch, 9. Juni 2021 wieder in den Regelbetrieb zurückkehren.

Ab Mittwoch sind wieder alle Schüler*innen in der Schule und der Schulalltag findet wieder nach Stundenplan vom Schuljahresbegin statt.

Im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen gelten entsprechend der neuen Corona-Verordnung Schule folgende Rahmenbedingungen:

  • Der Unterricht findet für alle Schüler*innen nach regulärem Stundenplan in Präsenz statt.
  • Die Klassen werden in voller Klassenstärke unterrichtet.
  • In den Klassenzimmern gilt kein förmliches Abstandsgebot.
  • Es gilt eine Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutz während des Unterrichts und im Schulhaus. Während den Pausen kann der Mund-Nasenschutz im Freien abgenommen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5m eingehalten wird.
  • Die Schüler*innen testen sich weiterhin zwei Mal in der Woche mit einem Selbsttest. Ein negatives Testergebnis ist Voraussetzung zur Teilnahme am Unterricht. Die bekannten Ausnahmen für Genese und Geimpfte bleiben bestehen.
  • Die Präsenzpflicht ist weiterhin ausgesetzt.
  • Es gilt besondere Achtsamkeit bei der Einhaltung der Hygieneregelungen (Lüften, Händewaschen, Nieshygiene, Kontakte mit den Händen vermeiden, nicht ins Gesicht fassen).
  • Es werden unterschiedliche Pausenbereiche eingerichtet, ein Wegeleitsystem ausgeschildert und Toiletten aufgeteilt.
  • Ganztagesangebote und Mensabetrieb können wieder aangeboten werden (Informationen folgen).
  • Eine Notbetreuung gibt es nicht mehr.

Präsenz- und Schulpflicht

Für die Schüler*innen besteht weiterhin keine Präsenzpflicht, d.h. die Eltern können darüber entscheiden, ob die Schulpflicht in Präsenz oder im Fernlernen erfüllt wird. Bitte melden Sie schriftlich (formlos) dem Sekretariat, wenn Ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnimmt. Die Verpflichtung zur Teilnahme an schriftlichen Leistungsfeststellungen in der Präsenz besteht auch dann, wenn Sie sich gegen eine Teilnahme am Präsenzunterricht entschieden haben.

Testpflicht

Weiterhin besteht die Testpflicht für alle Schüler*innen und allen an der Schule tätigen Personen. Wie Sie dem Stundenplan entnehmen können werden wir die Schüler*innen nun zweimal testen. Ein negatives Testergebnis ist Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht an der Schule und für die Notbetreuung. Für Schüler*innen, die sich nicht selbst testen dürfen, besteht ein Zutritts- und Teilnahmeverbot.

Die Schüler*innen werden die Tests weiterhin selbstständig unter der Anleitung von den geschulten Lehrkräften urchführen.

War ein Kind nachweislich in den letzten 6 Monaten mit Corona infiziert, besteht keine Testpflicht. Dafür benötigen wir ein ärztliches Attest.

 

Grundsätzliche Vorgaben zum Umgang mit der Pandemie an Schulen

Die Corona-Pandemie ist eine Bedrohung für die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen in unserem Land. Die Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen und zur Verhinderung der Ausbreitung greifen in den Alltag und die gewohnten Lebensführung ein. Auch in der Schule und im Unterricht müssen wir besondere Hygienemaßnahmen ergreifen und schützende Vorkehrungen treffen. Die derzeit geltenden Vorgaben und Verordnungen des Kultusministeriums sehen dabei einen Regelunterricht unter Pandemiebedingungen vor. Das bedeutet, dass der Unterricht so weit wie möglich in Präsenz und in den üblichen Unterrichtsformen stattfinden kann, dabei aber besondere Hygienebedingungen gelten.

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Wann dürfen Schüler*innen nicht am Unterricht teilnehmen?

Schülerinnen und Schüler sind von einer Teilnahme am Schulbetrieb ausgeschlossen,

  • wenn sie keinen notwendigen negativen Schnelltest erbringen (und nicht geimpft ider genesen sind).
  • wenn sie in Kontakt mit einer infizierten Person stehen oder standen und seit dem Kontakt mit der infizierten Person nicht mehr als 14 Tage vergangen sind,
  • sie typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweisen, wie Fieber ab 38°C, trockener Husten (nicht durch chronische Erkrankungen wie bspw. Asthma verursacht), Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns (nicht als Begleitsymptom eines Schnupfens),
  • sie aus einem sogenannten Risikogebiet zurückgekehrt sind und eine Quarantäne nach der „Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne“ gilt.

Wie sollen wir mit Krankheits- und Erkältungssymptomen umgehen?

Der Gesundheitsschutz ist auch bei der Kinderbetreuung und in den Schulen von zentraler Bedeutung. Für den Schulbetrieb ist wesentlich, dass ausschließlich gesunde Kinder ohne Anzeichen der Corona-Krankheit am Unterricht teilnehmen. Typische Symptome sind Störungen des Geruchs- und Geschmacksinns, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen. Das Landesgesundheitsamt hat eine Handreichung erstellt, die rechtzeitig vor dem neuen Schuljahr Aufschluss darüber gibt, mit welchen Symptomen Kinder und Jugendliche zuhause bleiben müssen und nicht in die Kitas und Schulen gehen können. Das Ziel der Handreichung sind klar verständliche, einfache und medizinisch sinnvolle Empfehlungen für die Einrichtungen, Eltern und Familien.