Lernen mit Rücksicht und Vorsicht

Wechselunterricht ab dem 19. April

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat ein Konzept zur schrittweisen und vorsichtigen Öffnungen der Schulen abhängig der Inzidenzzahlen beschlossen.

Ab dem 19. April soll der Präsenzunterricht als Wechselunterricht wieder aufgenommen werden.

Die Abstands- und Hygieneregeln sind hierbei zwingend zu beachten. Die Klassen werden nun in kleinere Gruppen (Gruppe1/Gruppe2) aufgeteilt. Dabei werden die Klassen 5a und 5b jeweils abwechselnd an zwei bzw. drei Tagen einer Woche in Präsenz unterrichtet. Für die übrigen Tage einer Woche erhalten die Schüler*innen dann Aufgaben, die sie zu Hause selbstständig bearbeiten. Die Einteilung der Klassen, die Präsenztage und den Stundenplan teilen die Klassenlehrerinnen mit.

Testpflicht

Bisher konnte das Testangebot an der Schule freiwillig in Anspruch genommen werden. Ab dem 19. April gilt eine Testpflicht für alle Schüler*innen und allen an der Schule tätigen Personen. Ein negatives Testergebnis ist Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht an der Schule und für die Notbetreuung. Für Schüler*innen, die sich nicht selbst testen dürfen, besteht ein Zutritts- und Teilnahmeverbot.

Die Schüler*innen werden die Tests nun selbstständig unter der Anleitung von uns Lehrkräften (geschult) durchführen. Eine Anleitung zu den Selbsttests können Sie dem folgenden Link entnehmen:

https://h5.9fm.cn/jssg46?url=e666G_KDsAVAG

Für die POC-Antigen-Testung benötigen wir erneut eine Einverständniserklärung. Ein entsprechendes Formular ist als Anhang beigefügt. Bei Bedarf finden Sie ausgedruckte Formular an unserer Eingangstür. Ohne das Formular kann Ihr Kind nicht an der Testung teilnehmen und muss wieder nach Hause.

War ein Kind nachweislich in den letzten 6 Monaten mit Corona infiziert, besteht keine Testpflicht. Dafür benötigen wir ein ärztliches Attest.

Präsenzpflicht

Für die Schüler*innen besteht weiterhin keine Präsenzpflicht, d.h. die Eltern können darüber entscheiden, ob die Schulpflicht in Präsenz oder im Fernlernen erfüllt wird. Bitte melden Sie schriftlich (formlos) dem Sekretariat, wenn Ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnimmt. Die Verpflichtung zur Teilnahme an schriftlichen Leistungsfeststellungen in der Präsenz besteht auch dann, wenn Sie sich gegen eine Teilnahme am Präsenzunterricht entschieden haben.

Notbetreuung

Es wird eine Notbetreuung  angeboten. Sie soll ausschließlich in Anspruch genommen werden, wenn es zwingend erforderlich ist. Wir bitten Sie daher im Sinne des Gesundheitsschutzes, Ihr Kind nur für die Zeiten anzumelden, an denen Sie keine andere Betreuung sicherstellen können. Wenn Sie die Notbetreuung in Anspruch nehmen möchten, müssen beide Erziehungsberechtigte/r erklären, dass Sie beruflich unabkömmlich und dadurch tatsächlich an der Betreuung Ihres Kindes gehindert sind.  Anbei erhalten Sie einen erneuten Antrag für die Notbetreuung.

 

Grundsätzliche Vorgaben zum Umgang mit der Pandemie an Schulen

Die Corona-Pandemie ist eine Bedrohung für die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen in unserem Land. Die Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen und zur Verhinderung der Ausbreitung greifen in den Alltag und die gewohnten Lebensführung ein. Auch in der Schule und im Unterricht müssen wir besondere Hygienemaßnahmen ergreifen und schützende Vorkehrungen treffen. Die derzeit geltenden Vorgaben und Verordnungen des Kultusministeriums sehen dabei einen Regelunterricht unter Pandemiebedingungen vor. Das bedeutet, dass der Unterricht so weit wie möglich in Präsenz und in den üblichen Unterrichtsformen stattfinden kann, dabei aber besondere Hygienebedingungen gelten.

Hygienmaßnahmen an der Schule

  • Die Schüler*innen werden in geteilten Klasse unterrichtet. Der Präsenzstundenplan ist eingerschränkt.
  • Im Klassenzimmer besteht das Abstandsgebot von 1,5 m.
  • im Unterricht und in den Begegnungsbereichen (Treppenhaus, Eingangshalle, Toiletten) gilt eine Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes und ein Abstandsgebot zu Schüler*inen anderer Klassen.
  • Die Schüler*innen sollen sich nicht mit Schüler*innen aus anderen Klassen vermischen.
  • Es gilt besondere Achtsamkeit bei der Einhaltung der Hygieneregelungen (Lüften, Händewaschen, Nieshygiene, Kontakte mit den Händen vermeiden, nicht ins Gesicht fassen).
  • Es werden unterschiedliche Pausenbereiche eingerichtet, ein Wegeleitsystem ausgeschildert und Toiletten aufgeteilt.

Wann dürfen Schüler*innen nicht am Unterricht teilnehmen?

Schülerinnen und Schüler sind von einer Teilnahme am Schulbetrieb ausgeschlossen,

  • wenn sie keinen notwendigen negativen Schnelltest erbringen
  • wenn sie in Kontakt mit einer infizierten Person stehen oder standen und seit dem Kontakt mit der infizierten Person nicht mehr als 14 Tage vergangen sind,
  • sie typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweisen, wie Fieber ab 38°C, trockener Husten (nicht durch chronische Erkrankungen wie bspw. Asthma verursacht), Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns (nicht als Begleitsymptom eines Schnupfens),
  • sie aus einem sogenannten Risikogebiet zurückgekehrt sind und eine Quarantäne nach der „Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne“ gilt.

Wie sollen wir mit Krankheits- und Erkältungssymptomen umgehen?

Der Gesundheitsschutz ist auch bei der Kinderbetreuung und in den Schulen von zentraler Bedeutung. Für den Schulbetrieb ist wesentlich, dass ausschließlich gesunde Kinder ohne Anzeichen der Corona-Krankheit am Unterricht teilnehmen. Typische Symptome sind Störungen des Geruchs- und Geschmacksinns, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen. Das Landesgesundheitsamt hat eine Handreichung erstellt, die rechtzeitig vor dem neuen Schuljahr Aufschluss darüber gibt, mit welchen Symptomen Kinder und Jugendliche zuhause bleiben müssen und nicht in die Kitas und Schulen gehen können. Das Ziel der Handreichung sind klar verständliche, einfache und medizinisch sinnvolle Empfehlungen für die Einrichtungen, Eltern und Familien.